Cool genug für ein heißes Hobby!

Vereinsausflug 2016

Am Samstag den 06. August 2016 organisierte der Verein der Feuerwehr Dreieichenhain für seine Mitglieder sowie die Mitglieder der Einsatzabteilung einen gemeinsamen Ausflug, der in dieser Form alle zwei Jahre angeboten wird.

Während es im Jahr 2014 lediglich den einen Zielort Oberhausen (NRW) anzufahren galt, glich die Busfahrt in diesem Jahr eher einer Rundfahrt durch mehrere Bundesländer.

Um 9:30 Uhr morgens fuhr der Reisebus mit den knapp 40 Teilnehmern vom Feuerwehrhaus in der Dorotheenstraße ab und steuerte das erste Tagesziel, die Likör- und Spirituosenmanufaktur „Deheck“ im Rheinland-Pfälzischen Gau-Odernheim an. Dort erhielt die Gruppe eine Führung durch die Produktionsstätte und ausführliche Erläuterungen zu den verschiedenen Prozessen während des Brennens von Schnäpsen. Im Anschluss bestand die Möglichkeit unter der Leitung einer Sommilierin verschiedene Produkte des Hauses zu verköstigen. Erstaunt verfolgten die Zuhörer die Ausführungen der Fachfrau, beispielsweise über den Unterschied zwischen Bränden, Spirituosen, Geist und Wasser, der kaum jemandem wirklich geläufig war.

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Zum gemeinsamen Mittagessen ging es in den rheinhessischen Winzerort Horrweiler, ehe Heidelberg als weiteres Tagesziel angesteuert wurde, wo die Feuerwehrkameraden und Kameradinnen ihren Nachmittag nach ihren Wünschen frei gestalten konnten. Während die meisten die Innenstadt, das Heidelberger Schloss oder die alte Neckarbrücke besichtigten, ließen sich einige bei sommerlichen Temperaturen lieber in einem Biergarten nieder.

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Zum Abschluss des Tages ging es schließlich gegen 20 Uhr in den Freizeitpark Tripsdrill bei Cleebronn zwischen Heilbronn und Karlsruhe. Dort fanden an diesem Abend die „Pyrogames“, ein Duell unter mehreren professionellen Feuerwerkern, statt. Bei Volksfeststimmung und Rock-Musik ließen die Feuerwerkseinlagen die mehreren tausend Besucher staunen. Um Mitternacht startete der Reisebus letztlich wieder in Richtung Dreieichenhain und ein ereignisreicher und gelungener Tagesausflug neigte sich in den frühen Morgenstunden dem Ende.

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Pressebericht „Zugunfall“ Nachtübung der Feuerwehr Dreieich

Dreieich, den 11.06.2016

 

Viele Verletzte nach Zug-Kollision mit Baum

Großaufgebot der Feuerwehr und DRK üben den Ernstfall

 

Mehrere schwerverletzte Fahrgäste, ein verrauchter Zug und ein Entstehungsbrand. Dem standen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dreieich bei einer großen Zugunfall Übung in der Nacht zum Samstag gegenüber.
 

Die angenommene Lage vor Ort ist eine vorangegangene Kollision eines Personenzuges der DB-Regio mit einem auf die Gleise gestürzten Baum. Durch die eingeleitete Notbremsung des Zugführers werden in Folge mehrere Personen zum Teil schwer verletzt. Die Unfallstelle liegt zwischen Götzenhain und Dreieichenhain (Fahrtrichtung Dreieichenhain) kurz vor dem Bahnübergang am Offenthaler Weg. Viele Fahrgäste die an der nächsten etwa 500 Meter entfernten Haltestelle aussteigen wollen und bereits auf dem Weg zu den Türen des Zuges sind, ziehen sich durch die Notbremsung teils schwere Verletzungen zu. Weitere der ca. 30 Fahrgäste erleiden leichte Verletzungen oder stehen unter Schock. Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn (DB) meldet den Unfall an die zuständige Rettungsleitstelle in Dietzenbach. Von dort aus wird um 01:25 Uhr die Alarmierung der Einsatzkräfte veranlasst. Mit dem Stichwort „H Zug 2 Y“ werden umfangreiches Gerät und Personal der Feuerwehr Dreieich, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) des Kreises Offenbach und zwei DB Notfallmanager an die Einsatzstelle entsendet. Nach veranlasster Streckensperrung und Freigabe des betroffenen Gleisabschnitts durch den Notfallmanager, können die Einsatzkräfte die Lage vor Ort erkunden und anschließend mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung am Zug beginnen.


 

Durch den Aufprall wurde der vordere Zugteil beschädigt, auslaufende Betriebsmittel verursachen einen Entstehungsbrand. Dieser wird nach Aufbau einer Wasserversorgung mit einem C-Rohr von einem Trupp unter schwerem Atemschutz gelöscht. Parallel verschafft sich ein weiterer Atemschutztrupp Zugang über eine der Türen zum Inneren und beginnen sofort mit der Menschenrettung aus dem verrauchten Zugabteil. Der Zugführer ist bewusstlos auf dem Führerstand zusammengesunken, die verschlossene Tür muss gewaltsam geöffnet werden. Unter Schock stehende Fahrgäste drängen bereits zur geöffneten Tür, darunter eine Person im Rollstuhl. Die gesamte Einsatzstelle sowie der Platz für die Aufstellung der anrückenden Fahrzeuge wird großflächig ausgeleuchtet. Der Brandschutz am verunfallten Zug wird sichergestellt und gemeinsam mit dem Notfallmanager der Bahn, Maßnahme zur Sicherung des Zuges vorgenommen. Weitere Kräfte treffen ein und kümmern sich gemeinsam mit dem DRK, um die Erstversorgung der Reisenden. Das DRK übernimmt anschließend die Erfassung der Verletzten sowie eine Klassifizierung der Schwere der Verletzungen. Parallel wird vom DRK eine Verletztensammelstelle errichtet, um die Leicht- und Schwerverletzten anschließend dort versorgen zu können.
 

Die Gesamteinsatzleitung übernimmt am Einsatzleitfahrzeug (ELW 1) Markus Tillmann als stellvertretender Stadtbrandinspektor. Vor Ort sind ebenfalls Bürgermeister Dieter Zimmer sowie erster Stadtrat Martin Burlon als zuständiger Dezernent. Im Laufe des Einsatzes entstehen mehrere Einsatzabschnitte (EA): Brandbekämpfung (EA BB), Menschenrettung (EA MR), Rettungsdienst (EA RD) sowie ein Bereitstellungsraum für nachrückende Einsatzkräfte.
 

Nacheinander werden die aus dem Zug geretteten Personen zur Verletztensammelstelle gebracht und dort durch den 1. Sanitätszug des DRK Kreis Offenbach und zwei Rettungswagen versorgt. Der Betreuungszug des DRK kümmert sich um die unter Schock stehenden und nicht verletzten Fahrgäste im nachgeforderten Betreuungsbus des Kreis Offenbach. Dieser wird durch die Feuerwehr Ober-Roden an die Einsatzstelle gebracht. Drei unter Schock stehende Fahrgäste laufen in benachbarte Felder und müssen durch die Einsatzkräfte gesucht und zur weiteren Versorgung zum DRK gebracht werden.
 

Ca. zwei Stunden später kann die große Gemeinschaftsübung von Feuerwehr, DRK und Deutsche Bahn beendet werden. Die Zusammenarbeit und Kommunikation aller Bereiche hat gut funktioniert, die Erfahrungen und Ergebnisse der Übung können für einen realen Einsatz genutzt werden. Ein Dank richtet sich an alle Einsatzkräfte für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit und an die Organisationen der Übung.

 

Nachfolgend noch einige wissenswerte Stichpunkte zur Gemeinschaftsübung der Feuerwehr Dreieich:


  • Die Übung wurde durch die beiden Wehrführer Carsten Lichtinghagen (Wehrführer Götzenhain) und Heinrich Graf (Wehrführer Dreieichenhain) seit mehreren Wochen ausgearbeitet.
  • Nur wenige waren in die genauen Pläne der Übung eingeweiht. Die Einsatzkräfte aus Feuerwehr und DRK wussten nur den Zeitpunkt der Übung, jedoch keinen Ort und keinen Ablauf der Übung. Dadurch wurde der Einsatz durchaus realistisch und keine Show-Vorführung.
  • Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten, wurden die Einsatzkräfte durch die Zentrale Leitstelle in Dietzenbach über Funkmeldeempfänger alarmiert.
  • An der Übung haben von Seiten der Feuerwehr insgesamt 14 Fahrzeuge mit 63 Einsatzkräften, der Rettungsdienst bestehend aus SanZug und Betreuungszug sowie 2 Rettungswagen mit 36 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen teilgenommen.
  • Schwierigkeit an dieser Übung war, die Einsatzkräfte im relativ schlecht zugänglichen Gelände und den sehr beengten Gegebenheiten zu koordinieren.




Nachfolgende Einheiten und Einsatzkräfte waren an der Gemeinschaftsübung beteiligt:

  • Deutsche Bahn Personenverkehr mit DB Notfallmanager
  • DRK OV Rodgau
  • Johanniter Ober-Roden
  • DRK OV Dietzenbach
  • DRK OV Langen
  • DRK OV Egelsbach
  • DRK OV Heusenstamm
  • DRK OV Neu-Isenburg
  • DRK OV Dreieich
  • Feuerwehr Rödermark Ober-Roden
  • Feuerwehr Dreieich-Dreieichenhain
  • Feuerwehr Dreieich-Buchschlag
  • Feuerwehr Dreieich-Offenthal
  • Feuerwehr Dreieich-Sprendlingen
  • Feuerwehr Dreieich-Götzenhain


Bilder zum Ablauf der Übung und Berichte der Presse finden Sie unter den nachfolgenden Links:

Bildergalerie der Freiwillige Feuerwehr Dreieichenhain

Bildergalerie der Freiwillige Feuerwehr Götzenhain

Pressebericht und Bildergalerie Offenbach Post (OP)

Pressebericht und Bildergalerie Frankfurter Neue Presse (FNP)

Pressebericht Frankfurter Rundschau (FR)

Pressebericht Stadt Post Dreieich



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Wechsel an der Vereinsspitze der Feuerwehr Dreieichenhain


An der Jahreshauptversammlung des Vereines der Feuerwehr Dreieichenhain, welche bereits am 22. April 2016 im Feuerwehrhaus an der Dorotheenstraße stattfand, galt es für die anwesenden Mitglieder auch einen neuen Vereinsvorstand zu wählen. Die Wahlen stehen regelmäßig in fünfjährigem Turnus an.

Während sich der bisherige Vereinsvorsitzende Peter Daubert und sein Stellvertreter Manfred Locher, sowie die Kassenwartin Nicole Hildebrandt erneut zur Wahl stellten und mit großer Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt wurden, zogen sich Pressewart Karl-Heinz Sandner und Schriftführerin Hannelore Wiche aus ihren Ämtern zurück.

Zum neuen Schriftführer wählten die Mitglieder Michael Jung; dem Amt des Pressewartes geht von nun an Dominik Matheis nach.

Der gesamte neugewählte Vorstand freut sich auf die Bewältigung der anstehenden Aufgaben und Veranstaltungen, hofft auf stets gute Zusammenarbeit mit allen anderen Mitgliedern und dankt den bisherigen Vorstandsmitgliedern vielmals für ihre geleistete Arbeit.


Der Vorstand

Freiwillige Feuerwehr Dreieichenhain 1904 e.V.

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Der neu gewählte Vorstand:

Dominik Matheis, Nicole Hildebrandt, Manfred Locher, Michael Jung, Peter Daubert (v.l.n.r.)

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Neuwahlen bei der JHV 2015 der Einsatzabteilung der Feuerwehr Dreieichenhain

Ein durchschnittliches Jahr, war es für die Feuerwehr Dreieichenhain berichtet Kai Kaffanke in seinem Bericht zu 2015. Die Feuerwehr Dreieichenhain ist im Jahr 2015 zu 85 Einsätzen gefahren. Bei den Einsätzen lässt sich erwähnen, dass der anhaltende Trend der Hilfeleistungseinsätze in diesem Jahr (33) sich nicht fortgeführt hat. In den 85 Einsätzen gab es unter anderen 2 Großbrände, wo ein Kamerad bei einem Einsatz verletzt wurde. 24 Einsätze wegen ausgelöster Brandmeldeanlagen. Dabei handelte es sich 4-mal um falschen, oder böswilligen Alarm. Ein spektakulärer Einsatz bewältigte die Feuerwehr Dreieichenhain im März, als Sie zu einer eingeklemmten Katze zwischen zwei Garagen alarmiert wurde. Die Garage wurde nach Absprache mit den Besitzern, mit schwerem Gerät geöffnet. Die Katze konnte wohlauf gerettet werden.

Im Jahr 2015 wurden insgesamt 35 Brandsicherheitsdienste der Feuerwehr Dreieichenhain abgeleistet. Zusammen gerechnet waren dies 512 Stunden.

Für die Ausbildung waren 25 Dienste angesetzt. In den Bereichen Brandbekämpfung und der Technischen Hilfeleistung, konnten die Mitglieder der Einsatzabteilung Ihr Fachwissen weiter ausbauen. Der Fahrzeug und Gerätebestand der Feuerwehr Dreieichenhain bezeichnet Wehrführer Kai Kaffanke als gut. An insgesamt 3 Terminen wurde die Brandschutzerziehung für die Grundschule durchgeführt.

Da Kai Kaffanke aus privaten Gründen vom Amt des Wehrführers zurücktrat, musste das Amt des Wehrführers neu besetzt werden. Als Nachfolger wurde sein Stellvertreter Heinrich Graf gewählt. Dadurch musste auch das Amt des Stellvertretenden Wehrführers neu besetzt werden. Hier wählten die Kameraden, der Feuerwehr Dreieichenhain Tim Schoemaker in dieses Amt hinein. An der Jahreshauptversammlung wurden auch einige Mitglieder der Einsatzabteilung befördert. Zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert: René Graf, Georg Schwab, Philipp Schwab, Robin Tischer, Max Windirsch. Zum Hauptfeuerwehrmann wurden befördert: Dominik Matheis und Timo Tillmann.



Die Jugendfeuerwehr hatte ebenfalls am 04. März Ihre Jahreshauptversammlung zum Jahr 2015. Hier erläuterte Jugendwart Dominik Matheis in seinem Bericht, dass die Jugendfeuerwehr Dreieichenhain zurzeit aus 17 Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren besteht. 2 Jugendliche konnten im Jahr 2015 in die Einsatzabteilung übernommen werden. Insgesamt wurden (75) Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und (25) Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet. Zusätzlich kamen noch etwa (200) Stunden für die Vor- und Nachbearbeitung der Unterrichte, sowie die Sitzungen der eigenen Jugendfeuerwehr und auf Stadt- und Kreisebene zusammen. Auf dem Dienstplan standen die feuerwehrtechnische Ausbildung, sowie die Teilnahme an Veranstaltungen der Kreisjugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr Dreieichenhain veranstaltete 2015 einen eigenes Berufsfeuerwehrwochenende. Hierbei sollten die Jugendlichen in den Alltag eines Berufsfeuerwehrmannes reinschnuppern können. Um dies so realitätsnah wie möglich zu machen, wurden ein Einsatzdisplay sowie eine Leitstelle eingerichtet. Die Jugendlichen hatten an dem Wochenende viel Spaß und konnten viel Neues mitnehmen. Dadurch wuchs der Zusammenhalt unter den Jugendlichen noch mehr.


Auch die Ehren- und Altersabteilung berichtete aus Ihrem Jahr 2015. Sprecher Horst Conté erläuterte in seinem Bericht, dass sich die Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehren der Stadt Dreieich im Jahr 2015 zu 5 Sitzungen getroffen haben. Die Ehren- und Altersabteilung, war an sehr vielen Geburtstagen von Mitgliedern tätig. Sie unterstützen die Mitglieder der Einsatzabteilung bei Ihrer Ganztagesübung. Hierbei sorgten Sie für das leibliche Wohl. Im August machte die Ehren- und Altersabteilung einen Ausflug durchs Wispertal zur Loreley. Im Jahr 2015 Bestand  die Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Dreieichenhain aus 23 Kameraden und einer Frau eines Verstorbenen Kameraden.
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Bildunterschrift v.l.: Heinz-Georg Stöhs (ehrenamtlicher Stadtrat), Renate Borgwald (Stadtverordnetenvorsteherin), Philipp Schwab (Beförderung zum Oberfeuerwehrmann), Robin Tischer (Beförderung zum Oberfeuerwehrmann), Max Windirsch (Beförderung zum Oberfeuerwehrmann), René Graf (Beförderung zum Oberfeuerwehrmann), Heinrich Graf (Neuer Wehrführer), Georg Schwab (Beförderung zum Oberfeuerwehrmann), Tim Schoemaker (Neuer Stellv. Wehrführer), Dominik Matheis (Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann), Markus Tillmann (2.Stellv. Stadtbrandinspektor), Martin Burlon (Erster Stadtrat), Dieter Zimmer (Bürgermeister), Pasquale Bonifer (1.Stellv. Stadtbrandisnpektor)
 

Stimmt nicht! - Wir machen mehr!


Stimmt nicht! Kampagne Plakat

Die neue Kampagne der Freiwilligen Feuerwehr Dreieichenhain zur Aufklärung der Bürginnen und Bürger über unsere Arbeit und Aufgaben.


Wir informieren Sie über die unterschiedlichen Aufgaben und das Einsatzgebiet ihrer Freiwilligen Feuerwehr Dreieichenhain.


Wir informieren Sie über die umfangreiche Technik und vielfältige Ausrüstung ihrer Freiwilligen Feuerwehr Dreieichenhain.


Wir informieren Sie über Themen zu ihrer SicherheitRauchmelder, Einsatzfahrten und Co.



 
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