Die ADAC Rettungskarte

Wenn Menschenleben in Gefahr sind, zählt jede Sekunde. Doch nicht immer kann nach einem schweren Verkehrsunfall eine schnelle Hilfe für die verunglückten Insassen durch die Rettungskräfte  gewährleistet werden. Die Fahrzeuge werden durch eine veränderte Fahrzeugkonstruktion immer sicherer. Am Tag der offenen Tür im September 2010 zeigten wir an einem von uns  zuvor präparierten Fahrzeug, welche erschwerten Bedingungen und Gefahren für die Einsatzkräfte am Unfallort auftreten können. Da geht es schon los, dass das auffinden und abklemmen der im Auto eingebauten Batterie zu einer langen Suchen finden kann. Denn heute gibt gibt es viele Autos die nicht mehr nur eine Batterie besitzen und diese auch direkt auffindbar ist. Ebenso gibt es für die Auslösung der Airbags Gasgeneratoren, die Einsatzkräfte gefährden können. Wird ein Gasgenerator beim Entfernen des Fahrzeugdaches mit einer Rettungsschere durchtrennt, kann dieser durch den enorm großen Druck explodieren.

 

Ungewissheit über die Ansatzpunkte der Rettungsschere an der Karosserie verzögert die Rettung in einer solchen Situationen um kostbare Minuten! Einige Fahrzeughersteller haben bereits für Ihr Fahrzeug eine "Rettungskarte" entworfen und stellen diese im Internet zum Download bereit. Der ADAC fordert für alle Automarken und Modelle eine einheitliche Rettungskarte im DIN A4-Format.

 

Helfen Sie bitte mit und drucken Sie sich eine für Ihren Fahrzeugtyp bestimmte Rettungskarte aus. Legen Sie diese hinter Ihre Fahrersonnenblende. Ein kleiner Aufkleber an der Windschutzscheibe teilt den Einsatzkräften sofort mit, dass bei diesem Fahrzeug eine Rettungskarte mitgeführt wird.

 

Helfen Sie mit! Die Feuerwehr Dreieichenhain wünscht Ihnen Allzeit gute Fahrt!

 

Hier geht es zu den Rettungskarten, bereit gestellt durch den ADAC.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in einer vom ADAC zusammengetragen Broschüre.

 

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