Eisrettungs-Übung der Einsatzabteilung an der Hayner Burg


(01.03.2018) Aufgrund der anhaltenden eisigen Kälte hat sich auf dem Weiher an der Hayner Burg inzwischen eine solide Eisdecke gebildet, was unsere Einsatzabteilung in den Abendstunden des Mittwochs (28. Februar 2018) zum Anlass nahm, auf selbigem eine Eisrettungs-Übung durchzuführen.

Dabei probten die Einsatzkräfte das Retten einer ins Eis eingebrochenen Person mittels verschiedener Techniken und Gerätschaften. Die Gefahr bei ins Eis eingebrochenen Personen besteht neben einem Untertauchen unter die Eisdecke und möglichem Ertrinken vor allem die schnell einsetzende Unterkühlung und das Schwinden der Kräfte beim Versuch zurück auf die weiterhin einbrechende Eisdecke zurück zu gelangen.

    


Nachdem gewaltsam ein Loch im Eis geschaffen worden war, begab sich ein Mitglied der Einsatzabteilung in einem Trockentauchanzug ins eisig-kalte Nass. Mit den Lichtmasten der Feuerwehrfahrzeuge wurde die Fläche ausgeleuchtet und mit der „Rettung“ des Kameraden begonnen.

Dazu wurde mittels Steckleiterteilen die Masse des angegurteten Retters auf dem Eis großflächig verteilt und sich der Weg zum Verunglückten gebahnt. Komplizierter und anspruchsvoller ist dabei vor allem den Verunglückten über die Kante des Loches zu ziehen.


Als weitere Möglichkeit zur Rettung wurde unser Hartschalen-Rettungsboot eingesetzt, welches auch bei einbrechendem Eis sicher schwimmen würde und dann mittels Leinen wieder an Land gezogen werden könnte. Auch hierbei war das größte Problem das Aufnehmen des Verunglückten.

  


Wehrführer Heinrich Graf bescheinigte der Eisrettung einen guten Erfolg und bezeichnete sie als hervorragende Möglichkeit seltene Einsatzszenarien zu trainieren, wenngleich wir natürlich hoffen, dass der Ernstfall niemals eintreten wird.

Bei einem Einbrechen ins Eis und der schnell eintretenden Unterkühlung besteht immer Lebensgefahr für den Verunglückten, weshalb nur freigegebene Wasserflächen betreten werden dürfen.

 

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