Spezialausbildung für Feuerwehr Dreieichenhain

Das Training mit dem Feuer!

 

Auf einmal wurde es brenzlig für 13 Männer der Feuerwehr! Aber nicht weil etwas unkontrolliertes passierte und sie nicht wussten was auf sie zu kam. Nein es war bis aufs Letzte durchgeplant, was die Feuerwehr Dreieichenhain bei einem speziellen Training für den Innenangriff bei Bränden erlebte.

Strahlrohrtraining

 

Bei der Heißausbildung am vergangenen Samstag (02.06.2012) erlebten die Atemschutzgeräteträger viel Neues. Nicht nur das der ein oder andere Helm über 140°C heiß wurde und sich manches Knie eine kleine Brandblase holte. In einem bis zu 600°C heißen Container wurde das vorgehen bei einem Innenangriff geübt und viele Tipps und Tricks um Umgang mit Strahlrohren mitgenommen. Bei einem zuvor vermittelten kurzen Theorieteil, kam selbst der coolste Floriansjünger bei der folgenden Praxis so richtig ins Schwitzen. So konnte das geübt werden, worauf sonst niemand im Einsatzfall hofft: In der Brandsimulationsanlage in Külsheim simulierten die Ausbilder des „International Fire And Rescue Training“ den angereisten Teilnehmer beispielsweise eine Rauchgasdurchzündung. Die angereisten Feuerwehrmänner aus Dreieichenhain wurden von vier Kameraden der Wehr aus Götzenhain begleitet. Sie alle bekamen ein exklusives und wichtiges Training um die Sicherheit bei Einsätzen stetig zu erhöhen und die Bürgerinnen und Bürger noch besser schützen zu können.

Rausgasdurchzuendung_1

 

Finanziert wurde dieser Tag für die Atemschutzgeräteträger durch den Verein der Feuerwehr Dreieichenhain 1904 e.V. Das auf der JHV beschlossene und bereitgestellte Geld konnte nach einer längeren Phase der Terminfindung gewinnbringend in das Wissen und die Sicherheit der Haaner Kameraden eingesetzt werden. 13 begeisterte und abgekämpfte Teilnehmer dieses außergewöhnlichen Trainings, konnten direkt nach der Ausbildung von einem vollen Erfolg sprechen.

Nach der Uebung

Anlage

Gruppenfoto

Rauchgasdurchzuendung_2

 
Üben für den Ernstfall!

Am vergangenen Samstag (21.04.2012) führten die Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung der FF Dreieichenhain ihre jährliche Ganztagesübung durch. Am Vormittag konnte in Gruppen intensiv auf die FwDV3 eingegangen und mehrere Übungen auf dem TVD Parkplatz abgehalten werden. Auf verschiedene Szenarien beim Brandangriff wurde hier unter anderem mit dem Aufbau einer Saugleitung, einem Schaumrohr und dem Wasserwerfer eingegangen. Nach einem kurzen Frühstück teilte sich die Gruppe auf. In einem Atemschutznotfallstraining wurden die Teilnehmer auf Gefahrensituationen und den Ernstfall bei einem Einsatz hingewiesen und in praktischen Einheiten herangeführt. Der zweite Teil der Mannschaft kümmerte sich intensiv um das In-Stellung-Bringen von tragbaren Leitern und der Sicherung von Personen beim Auf- und Abstieg in luftiger Höhe.
 
Nach dem Mittagessen folge der abschließende Teil der Ganztagesübung: „Brand im Bauhof Siemensstraße, unklare Lage“ war die Meldung für ausrückenden Einsatzkräfte. An der Einsatzstelle angekommen, stellte sich heraus, dass es sich die Meldung mit einem Brand im Kellerbereich bestätigte. Umgehende wurde sich Zutritt zum Gelände verschafft, eine Wasserversorgung aufgebaut und alles weitere für den Angrifftrupp vorbereitet. Nach kurzer Zeit drang der erste Trupp bei „null Sicht“ in dem Kellerbereich vor und begann mit der Menschenrettung. Aufgebrachte Kollegen des Bauhofes bestätigten eine vermisste Person im Gebäude. Umgehend wurden weiter Kräfte nachalarmiert und ein zweiter Trupp zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in den Keller geschickt. Nach kurzer Zeit meldete der erste Angriffstrupp einen bewusstlos gewordenen Kameraden. Bei eingesetzten Trupps retteten umgehend den verunfallten Kameraden. Die Übung endete nach dem Löschen des Brandes und einem kurzen Regenschauer. Dank an die Ehren- und Altersabteilung für die Bewirtung an diesem Tag und die Kameraden für die intensive und motivierte Teilnahme am Unterricht und den Übungen.
 
Jahresabschluss 2011 der Einsatabteilung
 
Eine durchweg positive Bilanz konnte Manfred Locher in seinem Bericht zu 2011 in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Dreieichenhain am 16.3.2012 bekannt geben. Die Einsatzlage im vergangenen Jahr konnte bis auf einen Großbrand am 7. Mai in einem Recyclingbetrieb als durchschnittlich betrachtet werden. 83-mal gab es für den Stadtteil Dreieichenhain einen Alarm, von denen 22 durch die hauptamtlichen Kräfte der Stadt Dreieich abgearbeitet werden konnten. So bleiben noch insgesamt 59 Einsätze für Hilfeleistung und Brandbekämpfung übrig, wobei hier die Hilfeleistungseinsätze deutlich mit 54 überwiegen. Durch die schweren Stürme die über Deutschland hinweg zogen, Türöffnungen und Verkehrsunfälle stiegen die Einsatzzahlen wieder auf das Vorjahresniveau von 2010.
 
Ebenso konnte festgestellt werden, dass der Zustand der Ausrüstung stets zufriedenstellend war und dringend benötigtes oder defektes Material durch die Stadt bereitgestellt bzw. ersetzt wurde. Zum Bestand der Einsatzfahrzeuge wurde auf das Alter einiger Fahrzeuge hingewiesen: „Die Fahrzeuge in unserer Halle sind zum Teil sehr veraltet, das TLF hat schon 28 Jahre, die Drehleiter sogar schon 29 Jahre auf dem Buckel. Wir haben vollstes Verständnis das gespart werden muss, aber irgendwann muss ein Fahrzeug ersetzt werden. Schließlich ist ein Feuerwehrfahrzeug kein Spielzeug für die Einsatzkräfte, sondern es sorgt für die Sicherheit unserer Mitbürger“, so Wehrführer Manfred Locher.
 
Lehrgangsbesuche gab es im vergangenen Jahr fünf an der Zahl: zweimal wurde der Grundlehrgang besucht, einmal der Truppführerlehrgang, einmal der Atemschutzgeräteträgerlehrgang und einmal den Abschlusslehrgang B3 der Berufsfeuerwehr.
 
Im vergangenen Jahr wurden 27 Brandsicherheitsdienste bei verschiedenen Veranstaltungen absolviert und insgesamt für die Pflege der Geräte, Ausbildungseinheiten und Einsätze sowie die Brandschutzerziehung 1664,5 Stunden durch die Kameraden aufgebracht. Für die gute Zusammenarbeit im Ausschuss, innerhalb der Wehrführung, zwischen dem Verein, der Ehren- und Alterabteilung und der Jugendfeuerwehr wurde sich recht herzlich bedankt und man blickt gemeinsam auf das ausstehende Jahr 2012.
 
 
 
Bildunterschrift v.l.: Heinz-Georg Stöhs (ehrenamtlicher Stadtrat), Dieter Zimmer (Bürgermeister), Horst Conté (Neuer Vorsitzender Ehren- und Altersabteilung), André Schnur (Anerkennungsprämie Land für 10 Jahre), Thorsten Groß (Anerkennungsprämie Land Hessen für 20 Jahre), Peter Daubert (Beförderung zum Oberfeuerwehrmann), Yvonne Sehring (Beförderung zur Feuerwehrfrau), Kai Kaffanke (Beförderung zum Oberlöschmeister), Jacqueline Conté (Beförderung zur Feuerwehrfrau), Tim Schoemaker (Neuer Jugendwart), Jürgen Becker (Stellv. Stadtbrandinspektor), Manfred Locher (Wehrführer), Martin Burlon (Erster Stadtrat), Renate Borgwald (Stadtverordnetenvorsteherin)
 

Viele Narren bei der Feuerwehr

Essen, Trinken und super Stimmung gab es am Fassnachtssonntag bei der Feuerwehr Dreieichenhain. Viele Narren kamen zur alljährlichen Löschzugparty ins Feuerwehrgerätehaus und feierten bei guter Musik und in bester Gesellschaft.

An diesem Nachmittag zeigten die Fassnachter der Feuerwehr Dreieichenhain exklusive Ausschnitte aus der Sitzung im Januar und stellten auch hier ihr können wieder unter Beweis. Der Musikverein 1919 Offenthal heitze die Partygäste mit bekannten Stücken in der Fahrzeughalle ein. Zum Ende der Veranstaltung gab es Besuch vom Prinzenpaar, das mit allen zusammen sag und tanzte.

 

Pressemitteilung der Stadt Dreieich:

Betreten der Eisflächen ist verboten

07.02.2012

Dreieich. Aufgrund der eisigen Temperaturen hat sich auf städtischen Weihern und Seen eine Eisschicht gebildet. Ob diese Eisflächen eine ausreichende Tragfähigkeit aufweisen kann seitens der Stadtverwaltung weder geprüft noch gewährleistet werden.

Die Stadt macht daher auf die Gefahren aufmerksam und warnt vor dem Betreten zugefrorener Wasserflächen. Besonders Eltern sollten Kindern und Jugendlichen ein Vorbild sein und sie über die Gefahren aufklären. Da die Stadt keine Haftung für Unfälle auf dem Eis übernehmen kann, ist das Betreten der Eisflächen grundsätzlich verboten, entsprechende Hinweisschilder sind aufgestellt und zu beachten.

 
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