Wir kommen sofort - wenn Sie uns lassen!

Immer wieder kommt es vor, dass die Rettungskräfte nicht rechtzeitig helfen kann, weil ihre Anfahrt durch falsch oder behindernd parkende Fahrzeuge zeitweise aufgehalten wurde. Das ist vor allem ein Problem in Großstädten, aber auch schon in Bremervörde kann das schon vorkommen.
Wo - nach Meinung der Falschparker - die Pkw "doch noch leicht durchpassen", ist für die Rettungsdienst und Feuerwehr oft Schluss. Denn die fahren nun mal breitere, größere Einsatzfahrzeuge, die etwas mehr Platz brauchen.

 

Deshalb beachten Sie unbedingt!

  • Parken Sie so, dass mindestens eine Fahrbahnbreite von drei Metern für den fließenden Verkehr verbleibt. Bitte auch nicht "nur mal eben" das Fahrzeug abstellen, um z.b. etwas auszuliefern. Das würde im Ernstfall wertvolle Zeit kosten.
  • Parken Sie in ausreichenden Abstand vor Kreuzungen und Einmündungen. Unsere Fahrzeuge - besonders Drehleitern, die für die Menschenrettung am wichtigsten sind, haben einen größeren Wendekreis.
  • Denken Sie auch an Ihr Auto: Wer behindernd parkt, riskiert Lack- oder Blechschäden von vorbeifahrenden Fahrzeugen!
  • Parken Sie niemals vor Feuerwehr- Rettungszufahrten, auch dann nicht, wenn diese mit Ketten, Baken, Schranken oder Toren scheinbar blockiert sind. Diese werden im Einsatzfall durch uns per Schlüssel geöffnet, bzw. entfernt. Werden Fahrzeuge HIER abgestellt, müssen sie abgeschleppt werden was eine enorme Zeitverzögerung verursacht.
  • Achten sie darauf, dass Sie keine Hydranten auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand zustellen, die Feuerwehr wird es Ihnen danken.
  • Bilden Sie auf Autobahnen und Schnellstraßen frühzeitig eine Rettungsgasse. Bei zweispurigen Autobahnen muss die Rettungsgasse zwischen den linken und rechten Fahrstreifen gebildet werden. Bei dreispurigen Autobahnen wird die Rettungsgasse zwischen linken und mittleren Fahrstreifen gebildet.


Hier finden Sie einen Link zum Bilden einer Rettungsgasse auf der Autobahn


Einen freien Rettungsweg sollte es aber nicht nur auf der Straße und vor dem Gebäuden geben. Jedes Gebäude hat einen oder mehrere Treppenräume. Flure zu Treppenräumen und Treppenräume sind Rettungswege die ins Freie führen. Es ist wichtig, dass man sie im Gefahrenfall ungehindert begehen kann, denn was für die Hausbewohner der Rettungsweg, ist für die Feuerwehr gleichzeitig der Angriffsweg. Achten Sie also darauf, dass

  • Flure und Treppenräume stets frei von brennbaren und/oder sperrigen Gegenständen, wie z.B. Fahrräder, Pappkartons, Möbel, Farben, Kraftstoffe oder Ähnlichem, sind
  • Flure in Gebäuden (nicht in Wohnungen) sind Rettungswege. Türen in diesen Rettungswegen sind ständig geschlossen zu halten oder schließen automatisch bei Auftreten von Rauch. Sie sollten aber niemals verschlossen werden!

Türen und Rettungswege sind meist so konstruiert, dass sie im geschlossenen Zustand einer Rauch- und Brandausbreitung Widerstand leisten können, aus diesem Grunde dürfen solche Türen nicht mit Keilen oder ähnlichen Eigenkonstruktionen offen gehalten werden

  • dass Sie ihr Auto nicht auf oder vor Hydranten und in Feuerwehrzufahrten parken.
  • Beachten Sie die Hinweise zur Lagerung brennbarer Flüssigkeiten.


Helfen Sie mit!

 

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