Wie werde ich freiwillige(r) Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau?

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KATWARN: Das Warnsystem fürs Mobiltelefon




Seit der Abschaltung der Sirenen-Warnanlagen in vielen deutschen Städten rückt die adequate Informationsversorgung der Bevölkerung bei Großschadenslagen oder anderen wichtigen Vorkommnissen über Mobiltelefone in den Vordergrund. Dafür bietet sich die Installation der kostenlosen App KATWARN an, die auch vom Kreis Offenbach genutzt wird.

Ortsgenau, zuverlässig und schnell versorgt Euch KATWARN mit Informationen direkt von den zuständigen Sicherheitseinrichtungen und Leitstellen. Bei Gefahr in Eurer Umgebung erhaltet Ihr sofort die wichtigsten Warnungen und Verhaltenshinweise auf das Mobiltelefon. 

Die Rund-um-Sicherheit mit KATWARN:

• Offizielle Warnungen mit wichtigen Verhaltenshinweisen. 
• Warnungen für den aktuellen Standort (Schutzengel-Funktion) und sieben zusätzliche Orte. 
• Rauchsäule am Horizont? Übersicht über Warnungen in der weiteren Umgebung. 
• Warnungen über soziale Medien (z.B. Twitter) teilen. 
• Informationen, welche offiziellen Einrichtungen Sie mit KATWARN Warnungen versorgen. 
• Aktivieren Sie den persönlichen Testalarm auf dem eigenen Smartphone. 

Wie hört sich der Ernstfall an? Informieren Sie sich, wo und für welche Gefahren aktuell KATWARN eingesetzt wird.

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Ganztages-Ausbildung 2018

(09.04.2018) Am vergangenen Samstag (07. April) fand die Ganztages-Ausbildung der Einsatzabteilung der Feuerwehr Dreieichenhain statt. Ziel dieser umfangreichen Ausbildungseinheit ist das Vertiefen und Trainieren von Grundlagen des Feuerwehrdienstes, aber auch die Stärkung des Zusammenhalts und das Durchführen von zeitintensiven Übungen, die an einem gewöhnlichen Ausbildungsabend nicht ausreichend trainiert werden können.

Um halb 9 morgens stand als erster Punkt des Tagesplans die praktische Ausbildung der Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) 3, welche den Einsatzablauf der „Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“ regelt. Im Zuge dessen wurden theoretisch fundierte Handlungsabläufe praktisch trainiert, deren Kenntnisse im täglichen Einsatzgeschehen unerlässlich sind.

Im Anschluss an das ausgiebige Frühstück im Feuerwehr-Haus stand in Offenthal eine Stationsausbildung auf dem Plan. An drei Stationen wurde am Standort unserer Kameraden in den Bereichen Team-Building, Strahlrohrtraining und Türöffnung rund zwei Stunden lang trainiert. Während unseres Rückweges nach Dreieichenhain erreichte uns die Alarmierung zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Dreieichenhainer Industriegebiet, woraufhin unsere Ausbildung kurzzeitig unterbrochen werden musste.

   

Nach dem folgenden Mittagsessen erfolgte noch eine theoretische Unterrichtseinheit zum Thema Photovoltaik-Anlagen und der Umgang mit ebendiesen im Einsatzfall. Denn die zunehmende Installation dieser Energieerzeuger birgt neben vielen Vorteilen auch Gefahren, da die Anlage im Brandfall nicht einfach abgestellt werden kann und weiterhin elektrischen Strom produziert.

Abschließen sollte den Tag die Abschluss-Übung mit Einsatzcharakter in der Solmischen Weiherstraße. Dort wurde in einem ehemaligen Ladengeschäft der Firma Blumen-Graf eine Verpuffung im Kellerbereich mit anschließender Brandausbreitung im kompletten Gebäude angenommen. Neben fünf Mitarbeitern im Keller wurden beim Eintreffen der Einsatzkräfte auch noch zwei Kundinnen vermisst, die es zu retten galt. Dazu kamen mehrere Atemschutz-Trupps zum Einsatz, die das Gebäude zur Menschenrettung und Brandbekämpfung betraten. Bereits nach wenigen Minuten konnten die ersten Vermissten ins Freie gebracht und das angenommene Feuer unter Kontrolle gebracht werden, sodass lediglich noch Belüftungsmaßnahmen vorgenommen werden mussten. 

   

Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Einsatzgeschehen und waren von der Arbeit unserer Einsatzkräfte durchweg überzeugt. Auch der Erste Stadtrat Martin Burlon ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen, den Kräften für ihren Einsatz und der Familie Graf für das Zurverfügungstellen der Räumlichkeiten zu danken. Wehrführer Heinrich Graf, der gemeinsam mit seinem Stellvertreter die Übung ausgearbeitet hatte zeigte sich zufrieden mit der Leistung und dem Einsatzablauf und dankte den Einsatzkräften für ihre zahlreiche Teilnahme an der Ganztagesübung und ihr Engagement.

 


Jahreshauptversammlung Berichtsjahr 2017

Neue Wehrführung und Jugendwarte gewählt

(18.03.2018) Am vergangenen Freitag fand die alljährliche Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Dreieichenhain im Gerätehaus in der Dorotheenstraße statt. Wehrführer Heinrich Graf berichtete den anwesenden Mitgliedern aus Einsatzabteilung sowie Alters- und Ehrenabteilung und den Gästen aus Politik und Stadtverwaltung vom vergangenen Jahr. So rückte die Feuerwehr Dreieichenhain zu 136 Einsätzen aus, darunter größtenteils Hilfeleistungseinsätze (50) und Brandmeldeanlagen (49). Die Zahl der gelöschten Feuer belief sich auf 25. Zudem wurden 36 Brandsicherheitsdienste unter anderem am Weihnachtsmarkt und den Burgfestspielen geleistet.
Im Vergleich zum Vorjahr (125 Einsätze) stieg die Anzahl der Einsätze, obwohl es im vergangenen Jahr lediglich einen Unwettereinsatz gab. Den Fahrzeug- und Gerätebestand bezeichnete Heinrich Graf als zufriedenstellend, das Mannschaftstransportfahrzeug sei dringend ersetzungsbedürftig und auch die vor einigen Jahren ausgemusterte Drehleiter sei bislang nicht ersetzt worden. Als gelungene Veranstaltungen führte er die vom Verein finanzierte Heißausbildung für die Atemschutzgeräteträger in Kühlsheim, den Tag der offenen Tür sowie die Brandschutzerziehung an der Grundschule an.

Im Anschluss folgten die Neuwahlen von Wehrführung, Jugendwarten und Ausschuss. Dabei wurde Heinrich Graf in seinem Amt als Wehrführer für weitere fünf Jahre bestätigt. Sein bisheriger Stellvertreter Tim Schoemaker trat nicht mehr zur Wahl an, sein Amt übernahm Dominik Matheis, der bislang das Amt des Jugendwartes begleitete. Selbiges übernahm Jan Kuch, der künftig von seinem Stellvertreter René Rietscher unterstützt wird. Die weiteren Mitglieder des Feuerwehr-Ausschusses Philipp Schwab, Gerätewart René Graf und Atemschutzgerätewart Kai Kaffanke, Thorsten Groß, Michael Jung sowie der im Amt bestätigte Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung Horst Conté wurden von der Versammlung wiedergewählt.


v.l.n.r: Stellv. Stadtbrandinspektor Pasquale Bonifer, Bürgermeister Dieter Zimmer, ehrenamtlicher Stadtrat Heinz Stöhs, Niklas Kaboth, stellv. Jugendwart René Rietscher, stellv. Wehrführer Dominik Matheis, René Graf, Niklas Berk, Jan Ziorkewicz, Sven Knappe, Marcel Graf, Robin Winkel, erster Stadtrat Martin Burlon, Tim Schoemaker, Leon Jung, Stadträtin Renate Borgwald, Stadtverordnetenvorsteherin Bettina Schmitt, Wehrführer Heinrich Graf. Nicht im Bild: Jugendwart Jan Kuch


Abschließend nahmen der stellvertretende Stadtbrandinspektor Pasquale Bonifer, Erster Stadtrat Martin Burlon sowie Bürgermeister Dieter Zimmer noch die Beförderungen, Ernennungen und Ehrungen vor. So erhielten Thomas Keim für 20 Jahre und Frank Graf für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst die Anerkennungsprämie des Landes. Befördert wurden Tim Schoemaker zum Oberlöschmeister, Dominik Matheis zum Löschmeister, René Graf zum Hauptfeuerwehrmann, René Rietscher und Niklas Kaboth zum Oberfeuerwehrmann, sowie Marcel Graf, Sven Knappe und Niklas Berk zum Feuerwehrmann. In die Reihen der Einsatzabteilung wurden Robin Winkel und Jan Ziorkewicz als Feuerwehrmann-Anwärter aufgenommen.

Als anstehende Termine nannte Heinrich Graf die Ganztagesübung am 07. April sowie das geplante Osterfeuer der Burgkirchengemeinde im Burggarten am Morgen des Ostersonntags und schloss die Veranstaltung nach rund zwei Stunden.

 


Eisrettungs-Übung der Einsatzabteilung an der Hayner Burg


(01.03.2018) Aufgrund der anhaltenden eisigen Kälte hat sich auf dem Weiher an der Hayner Burg inzwischen eine solide Eisdecke gebildet, was unsere Einsatzabteilung in den Abendstunden des Mittwochs (28. Februar 2018) zum Anlass nahm, auf selbigem eine Eisrettungs-Übung durchzuführen.

Dabei probten die Einsatzkräfte das Retten einer ins Eis eingebrochenen Person mittels verschiedener Techniken und Gerätschaften. Die Gefahr bei ins Eis eingebrochenen Personen besteht neben einem Untertauchen unter die Eisdecke und möglichem Ertrinken vor allem die schnell einsetzende Unterkühlung und das Schwinden der Kräfte beim Versuch zurück auf die weiterhin einbrechende Eisdecke zurück zu gelangen.

    


Nachdem gewaltsam ein Loch im Eis geschaffen worden war, begab sich ein Mitglied der Einsatzabteilung in einem Trockentauchanzug ins eisig-kalte Nass. Mit den Lichtmasten der Feuerwehrfahrzeuge wurde die Fläche ausgeleuchtet und mit der „Rettung“ des Kameraden begonnen.

Dazu wurde mittels Steckleiterteilen die Masse des angegurteten Retters auf dem Eis großflächig verteilt und sich der Weg zum Verunglückten gebahnt. Komplizierter und anspruchsvoller ist dabei vor allem den Verunglückten über die Kante des Loches zu ziehen.


Als weitere Möglichkeit zur Rettung wurde unser Hartschalen-Rettungsboot eingesetzt, welches auch bei einbrechendem Eis sicher schwimmen würde und dann mittels Leinen wieder an Land gezogen werden könnte. Auch hierbei war das größte Problem das Aufnehmen des Verunglückten.

  


Wehrführer Heinrich Graf bescheinigte der Eisrettung einen guten Erfolg und bezeichnete sie als hervorragende Möglichkeit seltene Einsatzszenarien zu trainieren, wenngleich wir natürlich hoffen, dass der Ernstfall niemals eintreten wird.

Bei einem Einbrechen ins Eis und der schnell eintretenden Unterkühlung besteht immer Lebensgefahr für den Verunglückten, weshalb nur freigegebene Wasserflächen betreten werden dürfen.

 
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